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14. Mai 2017

Should I stay or should I go?


Nachdem mich auf Instagram ein paar liebe Leser auf meinen Blog angesprochen haben, und ich in der Statistik feststellen durfte, dass hier täglich noch jede Menge Besucher sind (gestern sogar völlig kurioserweise fast 1.500, obwohl hier doch rein gar nix passiert), muß ich gestehen, dass mich das schon rührt, dass da draußen doch ein paar Leute sind, die den Blog vermissen, vielleicht auch an mich denken und mir durch einen kurzen Klick die Treue halten. (Und dann gibt es auch noch die Leute, die via ein altes Wohnzimmerbild auf Pinterest aus aller Welt herfinden, und dann den betreffenden Beitrag gar nicht mehr vorfinden *g*).

Sah ja auch schnuckelig aus ... und ist auf Pinterest 4.600x geteilt worden!

 Ich will hier keinesfalls um Komplimente buhlen. Ich stelle mir nur die Frage: Wie geht es weiter damit? Es ist ja nur ein kleines Hobby, das ich manchmal auch einfach zu ernst genommen habe. Die Zeit ohne die Schreiberei war jetzt auch durchaus befreiend und angenehm.

Das mit dem Bloggen ist echt so eine Sache. Ich weiß ja auch nie so recht (trotz Google Analytics) wer genau hier mitliest. Ehemalige Kollegen? Mein Ex? Mein komischer Stalker? Dann die Frage, was und wie viel ich preisgeben möchte. Manche Themen sind spannend, manche einfach zu privat. Es wird nie ein komplettes Bild geben. Einerseits schade, andererseits auch gut so. Und brauche ich das? Ein halb-öffentliches Tagebuch?

Und warum überhaupt? Manche Themen waren zu schwer, manche Einsichten und Wege zu festgefahren. Ich fühle mich gerade im Umbruch. Gehe Projekte und Themen an, die mir zu persönlich für den Blog sind. Aber auch hier ist die Lösung denkbar einfach: Ich spare sie aus!

Klingt wieder so, als würde es auch weiterhin keine klare Linie geben. Es ist reizvoll, wieder bei Null anzufangen, die alten Beiträge einfach im persönlichen Archiv verschwinden zu lassen, und die leeren Seiten wieder mit Leben zu füllen, ob trivial oder denkwürdig. Ohne an mich den unnötigen Anspruch zu stellen, ab sofort wieder regelmäßig posten zu müssen. Das kann ich nämlich super gut: Mich selber unter Druck setzen. Aber das Schreiben ist einfach auch ein Teil meiner Kreativität, vielleicht ziehen dann auch wieder die anderen Sachen nach, wie das Fotografieren und das Zeichnen. Vielleicht auch nicht.

Ich schlage einfach ein neues Kapitel auf und schaue, wo die Reise hingeht. Ganz ohne konkrete Pläne. Einfach munter drauflos. Oder im Schneckentempo gemächlich voran. Hauptsache vorwärts.

Kommentare:

  1. freut mich :-)
    liebe Grüße Frau Heller

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  2. Schön bist du wieder da!

    Lieber Gruss
    Anne

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  3. Unbedingt bitte weitermachen 😀

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  4. Das finde ich super! Schön, dass du weitermachst, bzw. ein neues Kapitel aufschlägst - ohne Druck oder Zwang. Nach Lust und Laune.
    Mein Blog liegt auch auf Eis, die Zeit war einfach da, mit ihm abzuschließen. Ich vermisse ihn gar nicht, weil ich viele 'alte' Kontakte auch über Insta weiter pflege. Bin zur Zeit eher faul, was Social Media angeht.
    Ich wünsche dir viel Freude mit und an deinen neuen Projekten.
    Herzliche Grüße, Salanda

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  5. Juhu!
    Ich hab Deinen Blog immer sehr gern gelesen und freu mich hier wieder was zu lesen zubekommen.

    Herzliche Grüsse Chrissie

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  6. Da bist du ja wieder! Wie schön!!Ich denke, es kommt nicht darauf an, täglich zu bloggen oder sein komplettes Leben hier zu teilen. Mach es einfach, so wie es sich für dich richtig anfühlt. Ich freue mich auf jeden Fall weiterhin über jede einzelne Zeile von dir. Schließlich erkenne ich mich in so vielen davon wieder.

    Ganz beglückt
    Birgit

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  7. Schön, dass du wieder da bist! Liebe Grüsse aus der Schweiz

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  8. Juchhu!!!!
    Ich freu mich...
    Liebe Grüße von Petra

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  9. Na sowas...das haben wir jetzt GAR nicht erwartet von Dir! ;-)

    Liebe Grüße
    Sybille

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  10. Ach wie schön, du bist wieder da. Liebe Sofaheldin, darüber freue ich mich sehr.
    Ich bin die, die den Teebeutel mal eben an der Tasse vorbei trägt.

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    1. ;-) Mach ich auch immer noch so (täglich!).

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