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31. Oktober 2016

Konsumauszeit im November


Als ich kürzlich von der Initiative "Konsumauszeit 2016" vom Apfelmädchen gelesen habe, war ich natürlich spontan begeistert und habe beschlossen mitzumachen. Erst dachte ich ja: "Das wird eine meiner leichtesten Übungen", doch dann fiel mir gleich schon die erste Ausnahme ein: Meine Mama wird im November 75. Das geht nicht ohne Geschenk. Sie hat sich was gewünscht (was Praktisches) und das wird sie auch bekommen.

Und dann muß ich mir noch dringend einen Nachschlüssel machen lassen, da mein Wohnungsschlüssel mir neulich abgebrochen ist, und ich jetzt nur noch einen einzigen Schlüssel habe. Aber das fällt ja eh unter die Rubrik "Reparaturen". Und es wäre sicher nicht klug, das einen Monat aufzuschieben. Der Teufel will's und mein einziger Schlüssel bricht auch noch ab. Das muß ich ja nun nicht riskieren.

Ansonsten zitiere ich hier einfach mal die Zusammenfassung der Regeln, die Aktion im einzelnen könnt ihr auf der Seite vom Apfelmädchen nachlesen und euch vielleicht sogar mit anschließen, wenn ihr Lust habt:
  • 30 Tage lang nichts (Neues) kaufen
  • ausgenommen sind: Lebensmittel, Drogerie-/Haushaltsartikel (nur wenn vorheriges Produkt aufgebraucht ist)
  • Wenn etwas Wichtiges kaputt geht: erst reparieren, ansonsten ersetzen (wenn möglich gebraucht)
  • Leihen und Tauschen sind nicht nur erlaubt, sondern sogar ausdrücklich erwünscht!
Yay, das klingt gut! Bin schon gespannt, ob es so einfach wird, wie ich mir das denke (weil geübt darin), oder ob weitere Stolpersteine auf mich lauern. Ich werde wöchentlich updaten, wie es läuft.

Nachdem ich gestern seit Ewigkeiten mal wieder im Kino war, danach voll getankt (also mein Auto natürlich *g*) und heute den Wocheneinkauf erledigt habe, dürften in der ersten Woche schon mal wenig Kosten anfallen. Haushaltsbuch führe ich zur Zeit keines mehr, da sich alles ganz gut von selbst eingespielt hat.

Freue mich auf die Aktion und werde auch schauen, wie's bei den anderen Teilnehmern läuft!

Einen guten Wochenstart!

29. Oktober 2016

Bist Du Koala oder Ameise?


Gerade einen tollen Artikel entdeckt, den ich spontan sofort teilen muß:


Ich mache ja die Erfahrung, wenn man öffentlich kund tut, dass man am liebsten aus dem Hamsterrad aussteigen will, weil man Konsum und den Job sehr sinnlos findet, die Reaktionen ähnlich sind, als würde man erzählen, dass man jetzt auf Heroin umgestiegen ist oder sich bei "Frauentausch" beworben hat. Es wird einem eine Zukunft als Frau Flodder prophezeit, die in dreckiger Kittelschürze schon mal morgens der Flasche zugetan ist. Plötzlich werden Menschen, die sich bislang für tolerant hielten, merkwürdig verkniffen.

Wenn man sich aber schon länger mit Minimalismus, Konsum und Kapitalismus beschäftigt hat und gewisse Sinnfragen stellt, gelangt man früher oder später an den Point of no Return. Das Gefüge funktioniert nicht mehr. Ein alternativer Lebensstil muß her.

Das bedeutet aber nicht gleichzeitig, auf diejenigen herabzuschauen, die weiterhin lieber Ameise bleiben. Denn es gibt sie tatsächlich: Menschen, die ihren Job lieben. Oder die Sicherheit brauchen. Das ist völlig okay. Der eine tauscht Lebenszeit gegen Konsum, der andere verzichtet auf Konsum und bekommt Lebenszeit geschenkt. Es gibt die Wahl - und jede Wahl hat eben ihre Konsequenzen.

Und der Koala in dem flauschigen Frotteeschlafanzug braucht eben seine 18 Stunden Schlaf, um glücklich und gesund zu sein. Und die Ameise braucht es, emsig zu sein und rumzuwuseln. Jedem Tierchen sein Pläsierchen. - Eine kleine Ode an die Toleranz!

Winterschlaf - Let's do it.


Heute Nacht werden die Uhren auf Winterzeit umgestellt. Gefühlt hat die "Winterzeit" ja eh schon begonnen, wenn ich morgens um sechs aus dem Fenster schaue und nichts als in Nebelschwaden gehüllte Dunkelheit ausmachen kann und die Kälte förmlich von den Füßen aufsteigen spüre. Was wäre die perfekte Gegenbewegung dazu? Der gelungene Kontrapunkt zum Novemberblues? DER WINTERSCHLAF. Aber lest am besten selbst...

"Mit einem allgemeinen Winterschlaf könnte man eine sanfte Form der Apokalypse durchführen und all dem Elend Einhalt gebieten - und dann wieder neu anfangen. So praktisch. Ein paar Tätigkeiten außer Schlafen und Chillen bleiben geduldet, als da wären: Essen, Trinken, Sex, Spaziergänge unter 7 km/h und alles, was man leise in Jogginghosen tun kann, außer Drohnen steuern."

Oh, jauchz! Das ist das gute Leben! Ich unterstütze die Winterschlaf-Bewegung aus tiefstem Herzen!

Schlaft schön!

28. Oktober 2016

Mein Lesefutter.


Immer wieder nehme ich mir vor, mal ein Jahr jedes Buch aufzuschreiben, das ich lese, um mal einen Gesamtüberblick zu bekommen. Andererseits: Wozu? Bin ja eh ständig am Lesen.

Besonders freue ich mich immer, wenn ich auf meinen Streifzügen durch die beiden örtlichen Bücherschränke ein paar echte Schätzchen finde. Bücher sollten immer in Umlauf sein. Ich liebe diese Idee. Die drei obigen Exemplare sind auch bereits wieder unterwegs. Fand alle drei lesenswert. Jetzt warten noch zwei Thriller von Simon Beckett auf mich (ebenfalls aus dem Bücherschrank).

Online ausgeliehen haben ich mir die drei folgenden E-Books:

Was zum Spaß und was zum Aussteigen (eins davon der Tipp einer lieben Leserin - ein extra Dankeschön an Dich dafür)! Die letzte Woche war also mal wieder ein regelrechter Lesemarathon. Lesen unterhält, erweitert den Horizont und ist ein absolut kostengünstiges Hobby (besonders für die trübe Jahreszeit). Und ich werde auch weiterhin lesen, was das Zeug hält!

Wünsche ein schönes, lesefreudiges Wochenende!

21. Oktober 2016

Let's go!


So. Die Männergrippe wäre so gut wie abgefrühstückt, mein Aufbauprogramm hat begonnen: Ich höre wieder meine "Motivations-MP3s" und klassische Musik, habe wieder angefangen zu zeichnen und am Wochenende geht's raus in die Natur zum Spazieren.

Um mich vom zeichnerischen Perfektionismus zu verabschieden, hab ich spontan beschlossen, einfach mal Instagram-Fotos, die mir gut gefallen, in ein kleines Skizzenbüchlein abzuzeichnen. Ich hatte noch ein süßes kleines Heftchen aus der FLOW, das jetzt endlich mal seinen Zweck erfüllen darf. Hat auf Anhieb Spaß gemacht!

Eine Sache möchte ich noch loswerden: Spart euch bitte die Mühe, gehässige Kommentare zu verfassen. Ich werde sie nicht veröffentlichen. Mein Zuhause hier - meine Regeln. Ich jammere und freue mich hier so viel, wie ICH will. Wär ja noch schöner.... Daher:

Wenn mir jemand unter dem feigen Deckmäntelchen der Anonymität vorwirft, ich würde nur noch rumjammern und ich möge mir doch gefälligst einen neuen Job suchen - dann kann ich dazu nur sagen: Hör auf in meinen Kommentaren rumzumeckern und geh Dir einen neuen Blog suchen! *practice what you preach*...

Allen anderen wünsche ich ein zauberhaftes Herbst-Wochenende!

17. Oktober 2016

Nimm doch Traubenzucker.


Meiner Bekannten, die heute zu Besuch war, und die ich schon länger nicht gesehen hatte, habe ich versucht, meine derzeitige Situation zu erklären. Zum Thema Antriebslosigkeit und Müdigkeit nach der Arbeit schlug sie vor, ich solle es doch mal mit Traubenzucker versuchen.

Achsooooooo! Mensch, hätt ich das mal eher gewußt, dann wären mir die Antidepressiva ja erspart geblieben. (Ich weiß, sie hat es nur gut gemeint.)

Also, ich hab ihren Rat bisher immer sehr geschätzt (und sie ist auch durchaus einfühlsam), aber von diesem Thema hat sie einfach keine Ahnung. Ich kann's sogar verstehen. Wir leben in Paralleluniversen: Sie ist beamtete Lehrerin, privat krankenversichert, gut verdienend, stets perfekt organisiert und zupackend, extrovertiert, Ehemann und zwei Töchter, Haus mit Garten, Shopping Queen.

Ich bin unterbezahlte Angestellte, Kassenpatientin, mit langjähriger Psychogeschichte, Single, kinderlos, introvertiert, Mietwohnung (immerhin mit Balkon), Minimalistin.

Da kann sich ja jeder gut reinfühlen, ne?

Mir kommt es so vor, als wäre das immer noch ein Tabuthema. Das hat man nicht. Damit geht auch keiner hausieren, obwohl es verdammt viele haben. Ich will es auch nicht haben, aber ich kam ja nicht dagegen an. Hätte mich wohl einfach mal ein bißchen zusammenreißen müssen ;-).

Es grüßen herzlichst: das Deprimonster und die Männergrippe.

Unter Null.


Mann, Mann, Mann. Jetzt geht's aber los. Hab mir 'ne Drecks-Erkältung eingefangen. Ganz toll. Meine obligatorische Männergrippe (weil es mich jedesmal dann so richtig schlimm erwischt - also so wie ein Mann sich fühlt, geht es mir WIRKLICH). Bin extra gleich heute früh losgezogen, um Großeinkauf zu machen, weil ich bald flach liegen werde und nicht mehr dazu in der Lage bin. Das Spiel kenne ich ja schon seit Jahren.

Also die Erkältungsmittelchen waren schon ganz schön leer gekauft! Weil bei REWE das Fach mit den Anginetten komplett geplündert war, mußte ich dann auch noch extra zu Rossmann fahren *augenroll*. Dort war dann wiederum der Erkältungstee aus. Ich bin also nicht alleine.

Am späten Nachmittag bekomme ich noch Besuch, so lange muß ich noch durchhalten!

Seit zwei Uhr lag ich wach. Waren das die Nachwirkungen vom Vollmond? Als ich so durch die Wohnung getigert bin, sah ich, dass im Haus auf der anderen Straßenseite das Küchenlicht brannte. Also auch jemand solidarisch. Dank guter Bettlektüre ("Die Bücherdiebin") und der Aussicht, nicht ins Büro zu müssen, da ich ja eh schon krank geschrieben bin (wie überaus praktisch), war das dann nicht gar so schlimm.

Die nächsten Tage kann ich ja dann mal Byron Katie's Motto "Lieben was ist" testen. Ooooh, ich liebe meine schlappen Glieder, den durchgeschwitzten Schlafi, die dröhnenden Kopfschmerzen und die triefende Nase. Eine echte Herausforderung!

Wünsche euch einen guten Wochenstart & bleibt gesund!

12. Oktober 2016

Nullpunkt.


Während ich bei mir zuhause gerade eine herbstliche Downton-Abbey-Atmosphäre mit meinem TV-Kaminfeuer simuliere, stelle ich fest, dass ich gerade total leer gebloggt bin. Irgendwie gibt es gerade nichts zu schreiben. Gleichzeitig ist es auch eine Gratwanderung, wie viel Persönliches ich hier preisgeben kann und will. Also gibt es nicht viel zu sagen. Weil mein Akku auch gegen Null tendiert.

Ich bin jetzt krank geschrieben. Meine Hausärztin war ausgerechnet jetzt in Urlaub, so dass ich zu ihrer Kollegin mußte, die ich insgeheim "Dr. Domina" nenne. Ich glaube, auch die anderen Patienten zittern vor ihr. Und nachdem selbst sie mich für zwei Wochen gleich aus dem Verkehr gezogen hat (ich konnte das gar nicht fassen), muß ich mir wohl eingestehen, dass es gerade nicht so gut geht...

Die Übernahme im Job nach der Befristung dürfte sich aufgrund der Kranktage dann wohl auch erledigt haben.

Ich stelle jetzt einfach mal alles hintenan und mache meine "Besserung" zur obersten Priorität.

Unfreiwillig Freifrau.

8. Oktober 2016

Aus mir wird nie ein guter Buddha.


Was für eine Woche. Kaum passiert was Unvorhergesehenes, ist meine Gemütsruhe komplett dahin. Alles, was ich bislang über Gelassenheit gelesen und gehört habe, ist mit einem Schlag vergessen. Neben gesundheitlicher Probleme und der üblichen "Arbeitsfreude" hatte ich wieder den Supergau im Keller (der treue Leser erinnert sich an den Vorfall im Januar): Verstopftes Abwasserrohr mit überlaufendem Fäkalienwasser. Es roch in meinem Keller wie im Güllefass. An diesem Tag kam ich schon angeschlagen von der Arbeit, wollte mich nur noch auf die Heizdecke legen und ganz viel Tee trinken und am besten gar nix denken, als mich schon im Treppenhaus der Geruch von Pferdestall empfing. Da war es um meine Fassung geschehen. Ich erspare euch weitere dreckige Einzelheiten.

Dafür dass die Woche nur vier Arbeitstage hatte, hat es sich eher angefühlt, wie zwei Wochen am Stück durcharbeiten, und zwar in Vollzeit *hihi*.

Und dann gibt es auf der anderen Seite die Menschen, die mitfühlen, zuhören und Anteil nehmen. Meine Kollegin hat ihren warmen Haferbrei mit mir geteilt. Ich hätte am liebsten "Mama" zu ihr gesagt. Das sind dann die kleinen Momente, die dann doch wieder alles gut machen.

Oder Freunde und Freundinnen, die zu Besuch kommen. Wir trinken Tee, essen Kuchen oder Lebkuchen, lästern über die Arbeit, tauschen uns wieder aus - und schon ist das Weltbild wieder zurecht gerückt.

Ich will ja hier nicht nur meckern und jammern. Es gibt sie ja, die guten Seiten. Und die Lichtblicke in einer wortwörtlich beschissenen Woche.

Und um 3 Uhr früh wieder wach werden, weil es mir nicht so gut geht, einen Tee kochen, wieder einschlafen und gaaaaaanz spät aufstehen, da ja Wochenende ist. Versöhnlich.

In den nicht so tollen Momenten hilft mir oft die Frage, welche Bedeutung das im Großen und Ganzen hat. Wie relevant mein Gülle-Keller im großen Universum ist. Dann fällt mir ein, dass es ja Menschen gibt, die weder Waschmaschine noch Trockner haben - geschweige denn eine Toilette, und die mehr oder weniger in einem Gülle-Keller leben müssen. Da bin ich weiß Gott nicht Buddha, wenn ich mich wegen sowas aufrege.

Deswegen wird jetzt am Wochenende schön die Heizung bollern, während ich mich den angenehmeren Seiten des Lebens widme.

Wünsche euch ein tolles Wochenende,
laßt euch von keinem Sch*** ärgern und seid gute Buddhas!

4. Oktober 2016

Der härteste Winter aller Zeiten.


Ich bin erfroren. Schockgefrostet. Im Büro. Und das bereits am ersten richtigen Herbsttag. Wie soll das enden? Was tun, wenn der Winter kommt? Wodka im Büro? (Mist, ich trinke ja keinen Alkohol). Ich habe über die Anschaffung eines Heizkissens nachgedacht. Allerdings sind die Steckdosen im Boden versenkt und schwer zugänglich. Man könnte meinen, ich arbeite im Knast. Nunja, so ähnlich.

Könnte man ja jetzt berechtigterweise fragen: Und was ist mit der Heizung? Ja, genau: WAS IST MIT DER HEIZUNG? Das ist so ein komisches Deckensystem, das angeblich gleichzeitig kühlen und heizen kann. Ich behaupte, das Ding kann nur kalt. Und das MIR!

Ich mußte mich tatsächlich mit richtiger Arbeit aufwärmen!!!

Wie soll ich das nächste halbe Jahr überstehen? So viel heißen Tee kann ich gar nicht trinken wie ich friere... (Und das ist jetzt kein Vorwand, weil ich eh da raus will *ggg* *ich schwöre*).

Ich werde mich jetzt in die Kuschelheizdecke wickeln zum Auftauen!

2. Oktober 2016

Wo bleibt nur der Anstand?


Ich versuche mal wieder, ein paar Dinge loszuwerden, um zuhause Platz zu schaffen *feng-shui*. Also hab ich ein paar Kleinigkeiten bei ebay-Kleinanzeigen reingestellt. Neben der Erkenntnis, dass die Sachen, die ich mir damals mal angeschafft hatte (sei es aus spontaner Begeisterung oder eben aus geistiger Umnachtung), gebraucht einfach nichts mehr wert sind, gibt es noch weitere Probleme.

Lohnt sich überhaupt die Mühe, die Fotos zu machen, den Text zu schreiben - oder gibt man es besser gleich auf den Sperrmüll oder in die Tonne? (Ich finde ja den Gedanken schöner, dass der Kram woanders noch ein neues Zuhause findet.)

Jedoch erschwerend kommt auf diese Art, sich von Dingen zu trennen, ein noch gravierender Faktor hinzu: Menschen. Menschen, die offenbar im digitalen Zeitalter keinen Anstand mehr haben.

Die Anfragen sind fast alle durchweg anonym und grußlos. Trotz Festpreis wird unerbittlich gehandelt, so dass ich mich frage, ob ich sie nicht gleich verschenken soll.

Hier mal ein ungekürztes Original-Textbeispiel:

"25 € alles."

Ja, ist doch schön, wenn jemand gleich auf den Punkt kommt. Weiß ich bescheid, ne? Schönen Tag noch und so.

Dann fragt jemand an, ich sage zu - keine Reaktion mehr.

Ein weiterer Interessent will die Ware um 13 Uhr abholen, um 14.30 Uhr ist immer noch nix passiert.

Da frage ich mich doch zu Recht: IST ES DAS WERT?

Was ist nur los mit den Leuten? Wo sind Höflichkeit, Verbindlichkeit und Anstand geblieben?
Offenbar genau so wenig wert wie das Gerümpel im Keller...