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31. März 2016

Jetzt geht das aber schnell.


Es gibt so Tage, die sich ziehen wie Kaugummi. Heute nicht. Ganz schnell lief die Zeit. Subjektives Empfinden. Die Stunde X rückt immer näher. Spannend...

Ich war auch ganz gut abgelenkt, war einkaufen, hatte Besuch (mit Zuspruch), alle Formulare sind ausgefüllt, die Tasche ist bereits gepackt. Jetzt einfach nur die Füßchen hochlegen und geschehen lassen.

Endspurt für den Neuanfang.


Mein letzter Tag in Freiheit. Morgen darf ich dann früher aufstehen und vergeblich versuchen, meine Aufregung in den Griff zu bekommen. Was zieh ich an? Naja, blöde Frage. Ist ja genug da. Die Klamotten lege ich - wie früher schon - sowieso abends schon raus. Und den Weg kenne ich ja auch. Zum Glück fahre ich auch gegen den Strom. Viel wichtiger ist die Frage: Was erwartet mich dort? Ich weiß, dass viele Kollegen noch in Osterurlaub sind. Das ist gut, dann muß ich mir nur einen Teil der Namen und Gesichter einprägen und den Rest am Montag.

Am allerwichtigsten: Wo und mit wem werde ich sitzen? Ein Frischluftfanatiker? Grumpy Cat? Quasselstrippe? Zicklein? Stinkstiefel? Mutter der Nation? Zukünftiger Ehegatte? (<- *haha*, guter Scherz, was?).

Diese Überlegungen im Vorfeld verbiete ich mir besser. Kopfkino und reine Spekulation. Eckart Tolle würde das nicht gutheißen. Alles auf mich zukommen lassen und im JETZT einfach mal schauen. Keine vorschnellen Urteile fällen. Mich zurück halten. So der Plan. Ach, egal, ich brauch auch keinen Plan. Es kütt, wie's kütt.

Du weißt erst, was Du kriegst, wenn Du es hast.

Und weil früher ja bekanntlich alles besser war, werde ich mich prompt an die Zeiten als Freifrau zurücksehnen. Wobei... Moment mal... nach meinem Ex-Arbeitgeber hat mich definitiv niemals die Sehnsucht gepackt. Und das Gute ist: Jetzt kann ich wieder Bergfest feiern und mich aufs Wochenende freuen. So war ja jeder Tag Wochenende. Und bekomme endlich wieder vernünftiges Essen in der Kantine (daheim hab ich mir ja doch nie Gemüse gemacht). Bei fünf Stunden Arbeitszeit steht mir zwar keine Mittagspause zu, aber ich gehe dann eben nach dem Auschecken in die Kantine, von der mir zugetragen wurde, dass sie sehr gut sei.

Jedenfalls ist Freitag ein guter Tag zum Starten. So kann ich über Wochenende alles auf mich wirken lassen, mich schön ausruhen und neue Energie sammeln. Und als Extra-Bonus soll es auch traumhaftes Wetter am Samstag geben - die Balkonsaison wird eröffnet!

Ein bißchen Daumendrücken für morgen könnte übrigens helfen - danke :-).

30. März 2016

Neuer Kosmetikkram.


Ich gehe ja nur noch soooo selten Kosmetik einkaufen, dass ich es jetzt mal präsentieren mag, was ich neulich bei Rossmann erworben habe. Denn eigentlich bin ich nach wie vor tapfer am Aufbrauchen (Ist das zu glauben? Immer noch! Was zeigt, wie viel Zeug ich hatte...). Bei Neuheiten oder Bloggerempfehlungen werde ich schon mal schwach. Um keine Spontankäufe zu tätigen, warte ich immer ein paar Tage ab, ob ich die Sachen wirklich-wirklich haben möchte. Diesmal mochte ich.

Ausschlaggebend war mein aufgebrauchtes Nachtserum von Olaz, das es - warum auch immer - leider nicht mehr gibt. Das war so toll, weil es eine leichte Peelingwirkung hatte. Da kam mir die Neuheit von Diadermine - Mikro-Peeling Nachtfluid gerade recht. Es ist von der Konsistenz her milchiger als das von Olaz, und ich brauche danach auch noch eine Creme, da es nicht reichhaltig genug ist. Ich hoffe aber sehr auf den Peelingeffekt (meine Haut braucht das unbedingt). Kostet 9,99 Euro.

Das Augenserum "Age Perfomance" von Rival de Loop hatte ich schon öfter bei Bloggerinnen gesehen, und es bekam sehr gute Bewertungen. War neulich bei Rossmann im Angebot (kostet regulär 4,99 Euro), also hab ich es zum Ausprobieren mitgenommen. Es ist sehr dünnflüssig, aber mir gefällt es sehr gut. Sehr pflegend, ich brauche nicht mal unbedingt Augencreme drüber dreschen (mache ich aber manchmal). Wenn ich brav weiter aufgebraucht habe, werde ich auch noch andere Produkte aus der Serie testen.

Das EL VITAL Fibralogy Doppel-Elixier läßt mich bislang eher zwiegespalten zurück. Ich springe ja sofort auf alles an, das mehr Haarfülle propagiert. Das ist jetzt wieder so ein Möchtegern-Chi-Chi-High-Tech-Wunderprodukt, das man erst schütteln muß und im Flakon so vor sich hin glitzert. Es zaubert mir leider keine opulente Wallawalla-Mähne. Aber auf die Längen aufgetragen, macht es die Haare schön. Sie lassen sich gut kämmen, fühlen sich toll an und glänzen mehr als sonst. Also mag ich das Produkt doch ein bißchen. Und ist preislich mit 3,95 Euro voll okay.

Schon lustig, was sich die Kosmetikindustrie so alles einfallen läßt, um uns das Geld aus der Tasche zu ziehen noch schöner zu machen. Habt ihr Lieblingsprodukte aus dem Bereich effektiv und günstig?

29. März 2016

Meine letzten drei Tage als Freifrau.


Es ist total verrückt. Jetzt geht alles so schnell, dabei war ich ja lange genug "Freifrau". Und auch wenn ich das früher gerne vehement bestritten habe: Mir fällt die Decke auf den Kopf, und ich verbringe zu viel Zeit mit meinen Befindlichkeiten. Es war also nicht immer so paradiesisch, wie ich mir das vorgestellt hatte. (Okay, das Ausschlafen und Rumtrödeln war schon geil.)

Schon damals, als ich meine Stunden von 40 auf 30 reduziert hatte, war ich voller genialer Ideen, wie ich die gewonnene Zeit sinnvoll nutzen würde (mehr Sport, spazieren gehen, zeichnen etc.). Hahaha, das hat nicht mal als Freifrau funktioniert. Einzig gelesen hab ich sehr viel, aber das habe ich schon immer, da brauch ich mir auch nix vorzumachen.

Die letzten drei Tagen dieses urlangen "Urlaubs" werde ich daher auch nicht viel anders als vorher verbringen. Wozu auch? Heute morgen gehe ich mit meiner Nachbarin frühstücken, dann einkaufen und am Nachmittag wie üblich "Shopping Queen" (kommt es nur mir so vor, oder wird die Sendung immer schlechter?) - und um diese Zeit bin ich vom Büro ja auch schon wieder zurück und werde - wie gehabt - keinen Sport treiben, hihi. Eher werde ich die erste Zeit in einen komatösen Spät-Mittagsschlaf sinken.

Aus dem Gefühl heraus, inzwischen alles verlernt zu haben (völliger Quatsch!), habe ich mir die Testversion von Office auf mein Laptop geladen, um zu üben. Aber mal ehrlich: Wieso sollte ich etwas, womit ich die letzten 25 Jahre gearbeitet, habe innerhalb von anderthalb Jahren vergessen haben? (Ich war zuletzt sogar "Power User" für Office - also der Beratungsdepp fürs Team). Zuhause hab ich ja immerhin noch mit Open Office gearbeitet (z. B. mein Haushaltsbuch und Bewerbungen schreiben). Außerdem ist der Job EINFACH. Keine Managerpopos pudern, keine europäischen Konferenzen organisieren, keine schwachsinnigen amerikanischen Unternehmensstrukturen. Welch Erleichterung. Wer hier Unterforderung wittert, den kann ich beruhigen: Ich neige so schon mehr als genug dazu, mir mein Leben kompliziert zu machen. Also mal keine Sorge. Und den Immojob will ich ja auch weiter machen (aus Spaß an der Freud).

Bin gespannt, wie viel Gelassenheit ich mir bis Freitag bewahren kann...

28. März 2016

Chronisches Lesefieber.

Wenn ich mir überlege, dass ich mich gestern beim Schauen von "Gravity" unendlich gelangweilt habe, dann hätte ich doch besser was gelesen. Traue nie einem Film mit Oscar-Nominierungen!

Ich hatte mir schon öfter vorgenommen, mal eine Liste zu führen, was und wie viel ich in einem Jahr gelesen habe. Ist mir nie gelungen. Seit ich Skoobe nutze, habe ich jetzt allerdings den Überblick. Ich will euch mal zeigen, was ich in den letzten zwei Monaten gelesen habe. Die Bücher, in die ich nur mal kurz reingestöbert habe (wie z. B. das "Happiness-Projekt") spare ich mal aus. Das ist ja auch das praktische: Ich kann erstmal in Bücher reinlesen und sie bei Nichtgefallen einfach wieder zurückgeben. Genial. Und ist es nicht krass, was in der kurzen Zeit zusammen gekommen ist? Und ist es nicht noch viel krasser, dass es Leute gibt, die überhaupt nicht lesen??? Das werde ich wohl nie verstehen können. Aber zurück zu meiner Leseliste.

Fangen wir mal mit der "Be Buddha"-Kategorie an:

Die "Der kleine Buddha"-Bücher waren wirklich niedlich. Kleine Geschichten mit buddhistischer Message. Leicht zu lesen und herzerfrischend. Gefiel mir sehr gut. Das absolute Highlight war für mich aber "Die Kuh, die weinte" - für mich DAS Buch schlechthin. Sehr einprägsame Geschichten, teils pragmatisch-provokativ - so dass die Botschaft gut ankommt. Mit Abstand eines der besten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe. Das Folgebuch mit dem Elefanten war zwar auch gut, konnte aber für meinen Geschmack mit dem Vorgänger nicht ganz mithalten, dennoch lesenswert.

Weiter geht's mit leichtem Entertainment:


Renate Bergmann ist einfach der Knaller. Ich folge der Online-Omi auf Fäßbock, äh, Facebook und könnte mich kringeln. Erinnert oft an die eigenen Omis (Generation Kittelschürze). Habe mich köstlich amüsiert.
Das Buch von Hans Rath ist quasi eine Fortsetzung (Teil 1 kannte ich bereits). Es war ganz okay, ein wenig speziell, muß man mögen (oder auch nicht).

Weiter zum internationalen Entertainment:


Die Romane von Gilles Legardinier haben einen ganz besonderen Zauber. Mein Favorit war "Monsieur Blake und der Zauber der Liebe". Eine ganz süße und warmherzige Geschichte.
Der Bestseller "Vielleicht mag ich Dich morgen" war sehr britisch. Nette Geschichte, kann man mal fluffig lesen, aber nicht der große Knaller.

Die Ratgeber-Punks:


Ich mache ja keinen Hehl daraus, dass ich Veit Lindau nicht besonders mag. Ich finde ihn geld- und erfolgsgeil. Ich kann auch keine Meditationen von ihm hören, da mir auch diese Stimme gegen den Strich geht (klingt für mich immer nach *Ich-bin-so-toll-und-sexy-und-tu-so-einfühlsam*). Aber die Bücher reizen mich doch immer wieder mal. In Sachen Motivation hat er's schon drauf bzw. gut geklaut aus dem Allgemeingut von Buddhismus & Co., aber dann so gut verpackt, dass das Lesen doch wieder spannend ist. Noch rotzfrecher ist John C. Parkin mit seinem "Fuck it". Das erste Buch hatte ich schon vor Jahren gelesen, da mußte natürlich der Nachfolger auch her. Erfrischend. Ich mag nämlich spirituelle Weichgespültheit nicht. Lieber frech und provokant. Paßt!

Und last but not least Inspirationskram:


Kurz und knapp: Ich mochte sie alle. Das von Ina Rudolph hatte ich wegen "The Work" ja schon länger im Auge. Und die anderen haben mich von der Thematik her gefesselt. Alle lesenswert.

So, das wären dann bereits 17 Bücher, die ich via Skoobe gelesen habe. Wenn das Sparschwein in mir mal vorrechnen darf: In Papierform gekauft (wie ich das früher gemacht habe) wären das 222,76 Euro! Und da ich Bücher sehr selten mehrfach lese und heilfroh bin, wenn sie dann nicht in den Regalen verstauben, sind 9,99 Euro im Monat wirklich günstig. (Übrigens: Der Code  MGMKYE2AY für den kostenlosen Probemonat gilt nach wie vor!).

Und das hier lese ich gerade:


Meine Merkliste ist proppevoll. Der Lesespaß geht weiter...
Hier nur ein kleiner Ausschnitt aus meiner Merkliste:


Habt ihr noch Lesetipps für mich? Lieblingsbücher?

27. März 2016

Ch-Ch-Ch-Changes.



Ich habe mal eben meinen Blog vom Staub befreit *hust-hust-hust*, um euch frohe Ostern zu wünschen und ein paar Neuigkeiten niederzuschreiben.

Manchmal glaube ich schon, dass Dinge "sich fügen". Damals als ich anfing meine alte Wohnung zu entrümpeln (und ich noch nicht mal den Gedanken hatte umzuziehen), bahnte sich dann - als die Zeit reif war - eine neue Bleibe an.

Durch die weitere Beschäftigung mit dem Minimalismus und dem drastischen Einschränken meiner (unnötigen) Ausgaben konnte ich dann meine Arbeitszeit auf 30 Wochenstunden reduzieren. Keine Hair-Extensions mehr, keine Tageskontaktlinsen, keine abartig hochpreisige Kosmetik, keine DVDs, Zeitschriften, Bücher. Stattdessen Bibliothek und Onleihe; Pinterest und Instagram ersetzten die Zeitschriften. Nur IKEA bin ich bis heute treu geblieben.

Mit dem Minimalismus kamen auch zunehmend Sinnfragen auf, wie z. B. "Was zur Hölle mache ich hier eigentlich?" als ich in einem dieser Selbstbeweihräucherungsmeetings meines letzten Arbeitgebers saß. Die Dinge eskalierten... hüllen wir die Geschehnisse diskret in ein Mäntelchen des Schweigens.

Dann kam die lange Zeit als "Freifrau". Ein ziemliches Auf und Ab der Gefühle. Und irgendwann die Erkenntnis: Verdammt, ich brauche Beschäftigung. Ich kreise zu sehr um mich selbst.

Ein Geschenk des Himmels (oder auch von Facebook, wo ich die Ausschreibung las) war dann der Immojob. Drei Einsätze hatte ich letzte Woche. Wo ich dann auch mit höchst interessanten Fragen konfrontiert werde... "Darf man noch eine Gaube anbauen?" "Was ist das für ein Rohr?" "Ist man an den Gasanbieter gebunden?". Lächeln, einfach nur lächeln :-D. Zum Glück sind in der Regel die Eigentümer vor Ort (die auch nicht immer alles beantworten können).

Die Immoeinsätze waren schon mal wieder eine erste Belastungsprobe. Am Mittwoch hatte ich ja sieben Interessenten auf der Liste. Da ging es dann Schlag auf Schlag. Und das Gute daran: Ich starte in einen neuen Job dann nicht von Null auf Hundert. Mehr so von Zwanzig auf Hundert. Beziehungsweise von Zwanzig auf Sechzig. Denn ab Freitag habe ich tatsächlich einen neuen Job. Also einen Hauptjob, denn den Nebenjob möchte ich auf jeden Fall weiter machen. Ich arbeite dann 25 Wochenstunden.

Ich bin sooo gespannt und aufgeregt und hab Angst und bin gleichzeitig vorfreudig. Alles neu, Arbeitsort, Arbeitsgebiet, Arbeitskollegen. Ich sehe es nicht als Job. Es ist Beschäftigungstherapie und Ablenkung von meinem Um-mich-selbst-Kreisen, und ich werde dafür auch noch bezahlt. Und es ist kein Job in der Industrie, wo ich blasierten Jungmanagern den Popo pudern muß. Das läßt doch hoffen. Und wenn nicht: Es ist ja kein "Lebenslänglich" ;-).

Wie es mit dem Blog weiter geht, weiß ich nicht, das lasse ich gänzlich offen. Nur die Facebook-Seite mache ich die nächsten Tage platt. Instagram bleibt auch. Lassen wir Dinge einfach laufen...

Fröhliche Ostergrüße

14. März 2016

I love my job.



Ich kann mich nicht entsinnen, wann ich jemals in der Vergangenheit behaupten konnte, meinen Job zu lieben. Er war manchmal okay, manchmal ganz und gar nicht okay. Aber jetzt habe ich einen Job, der genau mein Ding ist. Es ist kein richtiger Job, sondern "nur" eine freiberufliche Nebentätigkeit. Allein davon kann ich nicht leben. Aber ich hatte noch nie so einen spannenden Job.

Seit Januar arbeite ich gelegentlich als Immobilienberaterin. Nein, ich habe keine Umschulung gemacht und bin auch keine ausgebildetete Maklerin. Ich führe lediglich Besichtigungstermine durch. Seit Jahren schon schaue ich regelmäßig *mieten-kaufen-wohnen* und jetzt darf ich selber mitspielen. Ich kann mich noch entsinnen, wie ich vor Jahren mal zum Heizungsableser gesagt habe, er möge mich doch bitte mal mitnehmen, weil ich es spannend finde, wie andere leben. Jetzt darf ich selber...

Bislang habe ich nur positive Erfahrungen gesammelt. Man erfährt auch zwangsläufig aus dem Leben der anderen, sehr bereichernd. Die Geschichten, die dahinter stehen, sind oftmals spannend. Da werden völlig neue Lebensentwürfe gestrickt. Das ältere Ehepaar, das sich den Traum erfüllen möchte, ans Meer zu ziehen. Heute hab ich das erste Objekt verkauft. Da wird jetzt eine junge Familie einziehen. Alle glücklich - Eigentümer glücklich - Käufer glücklich - ich glücklich. Und gleichzeitig bin ich traurig, dass ich dann nicht mehr dort hinfahren werde.

Ich hoffe, dass ich bald wieder neue Objekte betreuen darf. Ich bin sehr gelobt worden von den Eigentümern, wie toll ich das machen würde. Und ich kann gar nicht genug betonen, welch Freude mir das bereitet. Anfangs war ich arg aufgeregt, inzwischen überwiegt wirklich der Spaß an der Arbeit.

So kann arbeiten also auch sein. Erstaunlich ;-).

Wenn mir vor einem Jahr (da war ich übrigens gerade in Reha) jemand gesagt hätte, dass ich Immobilienbesichtigungen durchführen würde, ich hätte es niemals-nicht geglaubt. Dass ich durch einen Zufall diese Chance nutzen durfte, ist für mich ein Geschenk des Himmels.

2. März 2016

Raus aus dem spirituellen Wirrwarr.


Seit gefühlten siebenhundertdreiundzwanzig Jahren lese ich Bücher über den Buddha, die Gelassenheit, das Glück und das Leben. Dank Skoobe (ich liebe es!) und der Männergrippe sind in den letzten Tagen noch einige mehr hinzugekommen. Persönliches Highlight: "Die Kuh, die weinte". Ein wirklich beeindruckendes Werk, weil es pragmatisch ist. Keine rosa Wölkchen oder Wunscherfüllungen. Dadurch unglaublich nahe an der Wirklichkeit. Es zeigt viele andere Sichtweisen der Dinge auf. Sehr lesenswert.

Nunja, jedenfalls ist die unermüdliche Suche nach Glück und Erfolg natürlich ein Riesengeschäft. Der Markt boomt hartnäckig weiter - es gibt schließlich immer noch genug Angst und Traurigkeit in dieser Welt. Damit läßt sich viel verdienen (das weiß nicht nur die Werbeindustrie). Bücher, Coachings, Seminare, Kartensets ... alles für einen Arsch voll Geld. Glücklich werden wahrscheinlich in erster Linie die Anbieter. Wir haben ja schon alles, deswegen sind wir so leer.

Wenn man sich dann mal durch so einige einschlägige Bücher durchgearbeitet hat, reduziert sich letztendlich alles wieder und wieder auf eine Essenz. Eine Essenz, die wahrscheinlich uralt ist, aber immer wieder gerne neu verpackt und frisch aufgerüscht wiedergekäut wird:

Lebe im JETZT und akzeptiere was ist.

Mehr isses nich. Es gibt keinen Bestellservice beim Universum. Mich macht auch keiner krass oder sexy. Und alleine vom Lesen bin ich bis heute nicht gelassen geworden. Und andauerndes Glück halte ich für einen Mythos.

So leicht die simple Botschaft sich auch anhört. So schwierig ist sie. Die Denkmaschine boykottiert das allzu oft. Zur Auffrischung ziehe ich mir dann immer mal wieder ein Byron-Katie-Video oder eins von Eckart Tolle rein. Hilft immer gut für einen raschen Perspektivenwechsel. Und dann einfach mal aufhören zu strampeln...

1. März 2016

Lebenszeichen.


Mein armer kleiner Blog. Keiner kümmert sich um Dich... Ich war in letzter Zeit eher mal auf Instagram aktiv. So ein kleines Bildchen läßt sich dann doch ganz schnell mal raushauen.

Seit letztem Donnerstag hat mich die höchst gefährliche und heimtückische Männergrippe voll im Griff. Es ist ein Elend. Was mit einem latenten Hüsteln am Mittwochabend begann, eskalierte bis zum Wochenende in völliger Bettlägerigkeit. Mitgebracht hatte ich mir die Plage aus dem Wartezimmer meines Hausarztes. Ich war nur wegen eines Attests dort und lag dann flugs auf der Nase ein paar Tage später. Kein Wunder, ich war umzingelt von hustenden Kindern. Ich hatte keine Chance.

Heute übe ich mal, ein paar Stündchen auf den Beinen zu sein. Fand mein Kreislauf erstmal gar nicht so klasse. Kalter Schweiß und so. Bäh.

Ich hab mir dann erstmalig wieder etwas Schminke aufgelegt, damit ich wenigstens nicht auch noch so aussehe, wie ich mich fühle. Schon krass, was das bewirkt - schon fühle ich mich gleich ein wenig besser. Gut so! Notiz an mich: Zwischendurch das Rouge nachlegen.

Durch den heftigen Schnupfen, der sich immer wie ein läufiger Groupie an den Husten dranhängt, sterben dann immer die Geschmacksknospen ab, so dass ich die letzten beiden Tage die eher unspektakulären Vorräte aufessen konnte. Besonders viel Hunger hatte ich eh nicht. Also noch ein Pluspunkt (über 1 Kilo hab ich zusammen mit meiner guten Laune verloren).

Jetzt kann es nur noch wieder aufwärts gehen. So viel Zeit zum Lesen und TV glotzen brauche selbst ich nicht.

Paßt gut auf euch auf. Diese Männergrippe ist höchst ansteckend!