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23. April 2015

Schmusikram.


Vom gestrigen Schönwetterspaziergang hab ich euch ein Foto
von ein paar bombastischen Stiefmütterchen mitgebracht.
Die untere sieht so schön schmusig-puschelig aus, findet ihr nicht auch?
(Sie heißt bestimmt Knautschi.)
Mehr kam mir leider nicht vor die Linse, da hatte sich das Mitschleppen
der großen Kamera nicht wirklich gelohnt.
Ich war ganz traurig, dass die Magnolien hier schon abgeblüht sind.

Noch mehr Schmusikram gibt es jetzt in Form von zwei Zitaten,
aus dem folgenden süßen Schmachtroman, den ich ganz zauberhaft fand:


Ich nehme mir ja immer wieder vor, Buchzitate die mir besonders gefallen,
hier festzuhalten. Gelingt bislang nur selten, aber ich arbeite dran.

Schmusizitat 1:

"In einer Welt, in der Chaos und Unordnung regierten, brauchte sie
ein friedliches Zuhause, um seelisch gesund zu bleiben.
Es war ihre Zuflucht, ihr Nest, wo sie sich vor den Problemen
der Welt jenseits ihrer Haustür verstecken konnte.
Wenigstens hier hatte sie die Kontrolle.
Sie brauchte nur die Menschen hereinzulassen,
die sie hereinlassen wollte,
sie konnte entscheiden, wie lange jemand blieb
und wo er sich aufhalten durfte.
Ein Haus war zum Glück etwas ganz anderes als ein Herz,
das die Menschen zu sich einlud, ohne vorher um Erlaubnis zu fragen,
das ihnen ein besonderes Plätzchen einräumte, ob man wollte oder nicht,
und das sich auch noch nach ihnen sehnte, wenn sie nicht da waren."

Das ist doch DAS Zitat für Intros und Kontrollfreaks, oder?
Hach, schööööön. Ich erkenne mich da voll drin wieder.
My Home is my Fortress.

Und weil's so schön war, kommt hier

Schmusizitat Nr. 2:

"Wenn man eine Wand aus irgendwelchen Gründen nicht in "Magnolie" streichen kann,
dann gibt es immer noch eine Million anderer Farben,
wenn man die Telefonrechnung nicht bezahlen kann,
dann schreibt man eben einen Brief, in dem man alles erklärt.
Die Menschen vergessen so leicht, dass sie immer viele
verschiedene Möglichkeiten haben.
Und sie vergessen, dass solche Sachen auch gar nicht so wichtig sind.
Sie sollten sich auf das konzentrieren, was sie haben,
statt auf das, was sie nicht haben."

Ist das nicht schon fast Buddhismus gepaart mit der Essenz des Minimalismus?
Ha?! Und das in einem Cecilia Ahern Roman. Wer hätt's gedacht?
Belletristische Lebensphilosphie. Für euch gelesen.
Gut, gell?

Und ist es nicht schön, wenn man sich solche Sätze bewahrt?