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24. Juni 2017

Naggisch durch den Wald.


Einfach zu schön, um es nicht mit euch zu teilen:


Wahnsinn. Manche Männer wissen einfach, was Frauen wollen. Seit Jahren träume ich von nichts anderem...

Das war jetzt die Erheiterung zum Wochenende. Und paßt bloß gut auf, wenn ihr im Wald spazieren geht ("Hasso, schnapp Dir das Würstchen!!!").

23. Juni 2017

Dies & das zum Wochenausklang.

Sorry für die beschissene Bildqualität (die Rollos waren halb unten und mein Handy kann auch nicht viel *g*)

Na? Wo war ich heute? Erstens: Draußen! (Gestern war ja Hölle in der Dunkelkammer, aber übers Wetter zu lamentieren bringt's ja auch nicht), Zweitens: In der Bib, Entertainment to Go besorgen. Aber erstmal muß ich heute wieder auf den Stepper, weil ich die letzten zwei Tage hitzefrei genommen hab.

Und ganz wichtig: Bloß nicht das Bett machen, sonst wird das womöglich nix mit dem Mittagsschlaf.

Bildqualität siehe oben *seufz*.
Hab gestern Nachmittag bei 35° beschlossen, mein Bett an die andere Wand zu stellen. Total bekloppt. Aber das Minimalismus-Apartment hat so eine extreme Veränderungswut hervorgerufen, dass mir die Hitze dann grad egal war. Dafür war ich dann heute so platt, dass ich mich am hellichten Tag nochmal in die Kissen geworfen hab. So ein ungemachtes Bett ist doch gleich viel einladender.

Und zum Schluß noch was zu lesen: "Es gibt sehr viele Arten, das Leben zu verpassen." (Ja, beim Mittagsschlaf zum Beispiel *g*).

Meine Lieblingspassagen aus dem Artikel (von Frithjof Bergmann):

"Mir geht es um grundlegende Dinge, darum, dass Menschen sich nicht in Lohnarbeit, zu der sie keinen inneren Bezug haben, erschöpfen und am Lebensende feststellen, dass sie gar nicht richtig gelebt haben."

"Wir sind so tief verstrickt in diesem Lohnarbeitssystem, in diesem Lastesel-Dasein, dass wir denken, es sei normal, die meiste Zeit unseres Lebens einer langweiligen Tätigkeit nachzugehen, die uns abstumpft, entmutigt, zu Arbeitskräften und Konsumenten degradiert. Es gibt sehr viele Arten, das Leben nicht zu leben. Die meisten Menschen sind drei Viertel tot, lange bevor sie beerdigt werden. Sie werden schon in der Schule mit Langeweile gequält, lernen alles, nur nichts über sich, und werden auf den Ernst des Lebens vorbereitet, also darauf, ein Rädchen in einem grossen Getriebe zu werden. Später gehen sie zur Arbeit und erleben diese wie eine milde chronische Krankheit, die sie zwar nicht umbringt, aber auslaugt. Und eines Tages müssen sie sich eingestehen, dass sie sich selber verloren oder vielleicht nie gefunden haben."

MIR spricht das sehr aus dem Herzen. Zumal in meiner Ex-Firma gerade lang gediente Kollegen rausgekegelt werden ohne Rücksicht auf Verluste. Mich traf das damals ja nicht überraschend (und kam auch nicht ungelegen). Aber wie bitter, wenn jemand nach jahrzehntelanger Betriebszugehörigkeit aus heiterem Himmel rausgekickt wird. Wahrscheinlich weil (wieder mal) umstrukturiert wird (und zwar ins AUS). Kein Job ist mehr sicher. Es leben die Umsätze!

22. Juni 2017

Blätter Dich glücklich!


Uiii, gerade entdeckt: Amazon bietet seinen Prime-Kunden jetzt auch den Service "Prime Reading" an. Interessant. Die Buchauswahl stellt sich allerdings auf den ersten Blick ziemlich ähnlich zur Kindle-Leihbücherei dar. Wohingegen ich ich die Auswahl an Zeitschriften sehr nett finde. Da stürze ich mich doch heute mal in einen Marathon aus bunten Bildchen und schmissigen Kalendersprüchen.

Auch für Fashionistas ist natürlich was dabei:

Das Angebot ist nicht so umfangreich wie in der Onleihe, es sind nur ein paar ausgewählte Magazine, die offenbar für einen Monat verfügbar sind. Interessant finde ich dieses "Nordis"-Magazin.


Ich finde diese neue Option trotzdem super und werde mich nach jedem durchgeblätterten Heft freuen, dass ich sowas nicht mehr kaufe und dann daheim rumliegen habe *g*.

Ein-Raum-Apartment im Minimalismus.


Woah, zufällig beim Stöbern auf YouTube entdeckt: Ein stylishes Einraumapartment (30 qm) minimalistisch und in schwarz-weiß eingerichtet. Bin wieder mal begeistert, wie wenig doch geht und wie geräumig so eine kleine Wohnung wirken kann.


Schaut euch auch die anderen Videos des Channels an. Sehr cool. 

21. Juni 2017

Shop now!


Was könnte das sein? Das begehrteste "Produkt", das man sich nur vorstellen kann? Etwas, wovon ALLE mehr brauchen. Und das Tag für Tag. Ein rares Gut. Es fehlt an allen Ecken und Enden. Fast jeder, den man fragt, antwortet, dass er zu wenig davon hat.

ZEIT.

Eine Werbeanzeige wie oben werden wir nie sehen. Denn wir sollen ja konsumieren. Dabei könnten wir viel besser investieren (in Zeit), wenn wir weniger konsumieren.

Für jeden Scheiß jedes Ding, das Du Dir kaufst, bezahlst Du mit kostbarer Lebenszeit. Für den kitschigen Frosch auf der Fensterbank hast Du womöglich eine halbe Stunde ein unangenehmes Reklamationsgespräch mit einem Kunden geführt oder wieder mal in einer sinnlosen Telefonkonferenz gesessen. Vielleicht hast Du ja auch ein bißchen die Welt gerettet (umso besser).

Dabei wäre es möglich, sich Zeit zu "kaufen". Wenn wir weniger konsumieren und mehr sparen, können wir weniger arbeiten und uns irgendwann selbst "bezahlen" (und mit Zeit statt Zeug belohnen). Minimalismus und Genügsamkeit sind die Zauberworte.

Den Impuls für diesen Blogbeitrag (denn bei der Hitze kann ich gar nicht klar denken), habe ich aus dem großartigen Buch von Gisela Enders  zum Thema "Finanzielle Freiheit", das ich gerade kostenlos via Kindle Unlimited lese:



Wünsche euch eine schöne Zeit (und davon viel!)