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16. Oktober 2017

Haushalts-Reminder.


Kann mich nicht entsinnen, wann ich das zuletzt gemacht habe: Lichtschalter, Türklinken und Fenstergriffe desinfiziert (und Smartphone und Tablet gleich mit). Das war heute fällig. - Nächste Baustelle: Die Spinnweben in den Ecken *ggg*.

Na? Noch jemand mit schlechtem Gewissen?

Alles klar, Herr Kommissar.


Was für ein Wetter! Da sitze ich mit Trägertop und Jussi auf dem Balkon in der strahlenden Sonne und hab mir kurz zuvor einen Adventskalender gekauft. Unglaublich. Das Licht und die Wärme tun mir so gut. Meine Seele räkelt sich und atmet auf.

Heute Abend kommt ja die Verfilmung von Teil 2 im ZDF (Teil 1 fand ich so mittelprächtig, wie so oft ist das Buch einfach besser.), ich habe heute Teil 3 angefangen zu lesen. Und die folgende Passage passt so gut zum meinem letzten Blogbeitrag:

"Bis heute verstand er nicht, wie es so gekommen war. Warum er sich dermaßen außen vor fühlte. Wenn ein Buchhalter mit einem Leibesumfang von einhundertvierundfünfzig Zentimetern und ein Computerfreak mit Oberarmen wie Zahnstocher in der Lage waren, ein Familienleben zu führen, warum zum Teufel brachte er das nicht fertig?" (O-Ton Kommissar Carl)

13. Oktober 2017

Dreimal Jussi, bitte!


Da bin ich wieder. Zurück aus der Bibliothek. Mit drei dicken Schinken Thriller. Den einen will ich bis Sonntag schaffen, weil abends der Film dazu läuft (zur Not schau ich den eben auch später in der Mediathek). Hatte heute morgen schon mit der digitalen Version begonnen, lese dann aber in Papierform weiter.

Hab mir gerade so gedacht, wie es sein kann, dass es Leute gibt, die nicht lesen. Wie kann das sein? Lesen ist für mich fast so elementar wie Atmen! Andererseits gibt es bestimmt auch Leute, die sich fragen, wie es sein kann, dass man keinen Sport treibt *g*. Und auch auf die Gefahr hin, dass ich es wirklich jedes Mal sage: Es ist immer wieder eine Freude, Bücher "einkaufen" zu gehen, ohne dass es was kostet und ohne sie dann als Ballast im Regel stehen zu haben. Auch Sachen, die schon fast selbstverständlich geworden sind, feiere ich gerne aufs Neue :-).

Heute in Petrol/Schwarz,
Bomberjäckchen und Schnürstiefel.

Sehnsucht nach Normalität.


Gestern Abend war ich in einer Selbsthilfegruppe. Ausnahmsweise mal nicht zum Thema Psyche, sondern es ging um die Hormonkrankheit PCO. Damals, als das bei mir diagnostiziert wurde, hätte ich mir so sehr gewünscht, mehr Informationen und Austausch zu haben. Deswegen wollte ich es unbedingt nutzen, mir das mal anzuschauen, wenn es schon im Raum Frankfurt die einzige Gruppe dieser Art ist (einige Teilnehmerinnen haben auch echt eine ziemlich lange Fahrt auf sich genommen).

Angefangen hatte es um 20 Uhr, und es wurde richtig spät: Kurz nach 23.30 Uhr war ich zuhause. Es gab so viel zu erzählen, und es war eine wirklich angenehme Runde (falls jemand aus dem Großraum Hanau auch PCO und Interesse an der Gruppe hat, bitte gerne bei mir melden!).

Jedenfalls war ich die älteste in der Gruppe. Und gerne hätte ich mich auch über das Thema unterhalten, inwieweit PCO sich durch die Menopause verändert. Aber da saßen lauter hübsche 30jährige (eine davon mit hochschwanger mit Zwillingen), die Kinder oder Kinderwunsch haben. Und keine einzige von ihnen hatte irgend welche seelischen Erkrankungen. Und ich schwöre, das hat man gespürt (habe zum Vergleich ja meine therapeutische Gruppe). Die Frauen wirkten ausgeglichen, offen, glücklich und voll im Leben stehend (klar, soweit meine Intuition das erfassen konnte). Ich sah förmlich den liebevollen Ehemann, die Doppelhaushälfte, den kleinen Garten und den Familien-SUV vor mir.

Ich saß jetzt auch nicht ausgeschlossen in der Gruppe rum - ganz und gar nicht. Wir haben auch viel gelacht und so. Aber ich habe gespürt, dass das eine völlig andere Welt ist. Eine Welt, zu der ich in dem Moment auch gerne gehört hätte. NORMAL sein. Warum bleibt mir das verwehrt?

Jaja, klar, ich weiß, sich mit anderen zu vergleichen bringt nur Unglück. Aber ich kann meine Augen ja auch nicht vor dieser Sehnsucht völlig verschließen. Zu sehen: "Ach, so kann das auch sein" ist schon hart. Zumal mir dann wieder voll zu Bewußtsein kam, wie eingeschränkt ich bin. Und das waren jetzt keine aufgebrezelten Instagram-Influencer mit Designertaschen und tausend Stempeln im Reisepass. Das war mehr so eine gutbürgerliche Idylle.

So ist das. Du schaust in Nachbars Garten, bestaunst die tollen Rosen, während Du den Blick auf Deinen verdorrten Rasen wirfst. Da hilft ja eigentlich nur eins: Den Rasen düngen und Blumen säen. Das Leben gestalten - halt eben im Rahmen der Möglichkeiten. Und.... ins Handeln kommen.

12. Oktober 2017

Room Update.


Heute ist Keira, meine neue Mitbewohnerin, eingezogen. Bei Fotoquelle gab es Forex-Bilder im Angebot für nur 20 Euro (für alle Größen). Hab mich natürlich für die größte Größe entschieden. Gottseidank hab ich dann auch ein tolles Foto in guter Auflösung dafür finden können. Ich finde, sie macht sich gut bei mir im Betschwestern-Look. Mußte natürlich paar Kleinigkeiten wieder umdekorieren, typisch Diderot-Effekt *ggg*. Und IKEA kann sein buntes und dunkles Zeug behalten. Bei mir bleibt es weiß.